Über uns

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IMKERGLÜCK. Lisa und Fabian.

 

Aufgewachsen als Tochter eines Imkers wurde mir die Leidenschaft für die Honigbiene vermutlich in die Wiege gelegt. Bereits als Kind beobachtete ich sie im Garten und sah ihr beim Blüten bestäuben zu. Ich liebte es mit meinem Papa „zu den Bienen zu fahren“ (wie er immer sagte, wenn wir die Völker in der Umgebung kontrollieren gingen) oder bei der Produktion mitzuhelfen. Umso überraschender waren für mich die Momente, in denen ich mit Freunden über Bienen und Honig sprach und sie außer Biene Maja und Honig aus dem Supermarkt nichts zu diesem Thema wussten. Mit meiner Arbeit bei IMKERGLÜCK habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, so vielen Menschen wie nur möglich mehr Wissen über die Honigbiene mitzugeben und aufzuzeigen, wie viel wir ihr zu verdanken haben. Ich möchte, dass jeder Bewohner unseres Planeten darüber informiert wird und am Alltag des kleinen Tierchens teilnehmen kann.

Imkerglück_Lisa

 

 

 

Imkerglück_Fabian

Für mich waren Bienen immer eine eher abschreckende Tierart, von der ich bedauerlicherweise wenig wusste. Lisa und ihre Familie haben mir gezeigt, dass eine Biene es niemals böse meint und sie ein liebevolles kleines Wesen ist, das täglich großartige Arbeit leistet, solange man es gut behandelt. Von diesem Moment an war mir klar, dass Honig etwas ganz besonderes ist. Als junger technikbegeisterter Mensch war es für mich erschreckend zu sehen, wie konventionell Honig heutzutage noch verkauft wird, wie wenig Menschen qualitativ hochwertigen Honig erhalten und wie umständlich die Versandwege sind. So entstand die Idee Honig im Beutel versandmöglich und über einen Onlineshop deutschlandweit für jeden erreichbar zu machen. Das war für mich der Entschluss IMKERGLÜCK zu starten und es gibt mir jeden Tag die Motivation, das Bewusstsein für die Biene und ihren Honig in das Licht zu stellen, das sie verdient hat.

 


IMKERGLÜCK. Die Familienimkerei.

 

Wir befinden uns Anfang der 1980er Jahre. Der 15-jährige Gerhard Hoffmann interessiert sich schon seit seiner Kindheit für Bienen und beschließt nach langer Recherche, die Imkerei als kleines Hobby zu beginnen. Schnell wird ihm bewusst, dass imkern keine Sache ist, die man mal so nebenbei macht, sondern ein Hobby, das viel Sorgfalt und Fleiß abverlangt. Gerhard ist dennoch begeistert und liebt sein neues Hobby. Lob und Anerkennung erhält er durch Familie und Bekannte, die als erste in den Genuss seines eigens erzeugten Honigs kommen. Durch seine Leidenschaft wachsen seine Bienenvölker innerhalb weniger Jahre weiter an. Immer mehr Honig wird gewonnen und damit beginnt auch der offizielle Verkauf. Gerhards süße Leckerei spricht sich schnell herum und schon nach kurzer Zeit hat er seine ersten Stammkunden. Mit dem daraus verdienten Geld werden weitere Anschaffungen getätigt, die das Wachstum der Imkerei fördern. Anfangs der 1990er Jahre heiratet Gerhard und wird Vater zweier Töchter, Lisa und Lena, doch nicht nur die zwei Töchter verlangen Aufmerksamkeit, auch die Bienen müssen gehegt und gepflegt werden. Schon von klein auf werden die Töchter mit zu den Bienen genommen und dürfen an Gerhards größter Leidenschaft teilhaben. Auch sie sind schnell begeistert und helfen bei den vielen anfallenden Tätigkeiten tatkräftig mit. Der Honig der Familie Hoffmann erfreut sich immer größerer Beliebtheit und Gerhard erhält einige Auszeichnungen für seinen Honig. Heute existiert unsere kleine Familienimkerei bereits seit mehr als 30 Jahren, bis heute hat sich seitdem eine weit bekannte und von den Kunden geschätzte Imkerei etabliert. Es gibt Kunden, die behaupten, man könne die Liebe und den Fleiß zur Imkerei tatsächlich sogar in unserem Honig schmecken…

zur Webseite der Imkerei

Imker_Imkerglueck

 


IMKERGLÜCK. Die Bienen.

 

Biene_Imkerglueck

imkerglueck_bienenkasten

bienenstock_imkerglueck

Ein neuer Tag in unserem riesigen Bienenvolk bricht an. Wir sind hier an die 50.000  Bienen und doch kommen wir uns nie in die Quere. Unsere geliebte Bienenkönigin hält uns alle zusammen. Nachdem ich mich ausreichend gestärkt habe, mache ich mich auf meinen ersten Flug auf. Wir leben derzeit an einem besonders schönen Ort - mit Blick auf Wiesen voll gelber Löwenzahnblüten und blühender Obstbäume. Die Menschen sind uns sehr dankbar für diesen wundervollen Anblick und auch wir wissen, dass die prächtig blühenden Streuobstwiesen unser Verdienst sind. Das motiviert mich jeden Tag noch mehr Blüten zu bestäuben. Aber nicht nur schöne Landschaften zu zaubern, sondern auch leckeren Honig zu produzieren. Es gibt kein anderes Lebewesen auf der Welt, welches das so gut kann wie wir. Darauf sind wir nicht nur mächtig stolz, auch liegt unser gesamter Lebenssinn darin und wir könnten uns gar nichts besseres vorstellen. Genug philosophiert, jetzt gehts an die Blüte! Und schon bin ich mit meinem Highspeed-Tempo an der ersten Blume, die sehr viel Nektar besitzt. Den sammle ich mit meinem Rüssel ein und lagere ihn bis zur Rückkehr in unseren Bienenstock in meiner Honigblase. Aber mit nur einer Blüte gebe ich mich noch nicht zufrieden, an die 100 Blüten fliege ich an, bevor ich dann voller Stolz zurück in den Bienenstock fliege, wo ich den gesammelten Nektar an meine Teamkollegin abgebe. Da ich heute eine besonders gute Stelle mit viel reichhaltigem Nektar gefunden habe, gebe ich das natürlich an meine Flugkolleginnen weiter. Das mache ich aber nicht per Email oder Whatsapp, wie ihr Menschen es machen würdet, sondern durch einen bestimmten Tanz. So bleibe ich in Schwung und tue noch etwas gutes für meine Figur. Die Konkurrenz unter den Pflanzen ist brutal. Jede will angeflogen werden, um sich fortpflanzen zu können. Die Pflanzen sind ziemlich schlau, manche sogar dreist. Sie wissen nämlich, dass wir bevorzugt gelbe und blaue Blüten anfliegen. Das nutzen sie gewissenlos aus und versehen ihre Blüten mit Pigmenten, die ultraviolettes Licht reflektieren. Und durch den unwiderstehlichen Duft bleibt uns gar nichts anderes übrig als zu der Blüte zu fliegen. Sind wir sehr schnell unterwegs, sehen wir nur ein schwarz-weiß gerastertes Bild, dann verlassen wir uns auf unser Riechorgan. Das ist ziemlich fein! Aber im Slow-Modus erkennen wir die wunderschönen Farben, so wie ihr auch. Wir freuen uns bereits, wenn wir demnächst an einen anderen Ort umziehen und dort die Blüten von ziemlich hohen Bäumen bestäuben dürfen. Das ist eine große Herausforderung für uns, aber wir wären nicht Bienen, wenn wir diese Herausforderung nicht lieben würden. Da unser Imker uns immer sehr gut behandelt, wir auch im Winter genug Futter haben und uns warm ist, ist der Teamgeist so unbändig, dass wir im nächsten Frühjahr genauso tatkräftig ans Werk gehen…ähm fliegen!