Honigwissen

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"Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben.
Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.
"



13.300 Bienen
26.400 Ausflüge

79.200 km Flugstrecke
25 km/h Fluggeschwindigkeit
240 natürliche Substanzen
1.320.000 Blüten
100% LIEBE


All das steckt in einem Honigbeutel IMKERGLÜCK!



 

Woher hat der Honig seinen Namen?
Es ist die Farbe, die dem natursüßen Saft seinen Namen gibt. Der Begriff "Honig" stammt aus dem Indogermanischen und bedeutet so viel wie "der Goldfarbene".

Seit wann gibt es Honig?
Das süße Fleißprodukt der Bienen war bereits in der Steinzeit bekannt. Schon damals wussten die Menschen, dass Honig nicht nur zum Verzehr geeignet ist. Seit tausenden von Jahren wird er zum Heilen von Wunden und Hauterkrankungen verwendet. Heute vernaschen die Deutschen rund 1,3 kg pro Jahr und Kopf.

Wie entsteht Honig?
Die Sammelbiene sammelt während ihres Fluges den Blütennektar oder Honigtau in ihrem Honigmagen. Bereits während des Fluges wird der Nektar mit körpereigenen Enzymen, Aminosäuren und Eiweißen angereichert. Am Bienenstock angekommen übergibt die Sammelbiene den Saft an eine Stockbiene, welche diesen dann über eine sogenannte "Futterkette" tiefer in den Stock weitergibt. Dabei wird der Nektar weiter mit bieneneigenen Stoffen angereichert, verliert an Wasser und erhält dadurch auch seine Haltbarkeit. Als Letztes wird der Nektar dann in den Wabenzellen gelagert, wo er bis auf einen Wassergehalt von 18-20% weiter trocknet, das ist dann unser geliebter Honig.

Woraus besteht Honig?
Der süße Geschmack verrät es bereits: Honig besteht zu ca. 80% aus einem Zuckermix. Aber keine Sorge: Zucker ist nicht gleich Zucker! Die in Honig enthaltenen Einfachzucker wie Fructose und Glucose sind sogar als Energiespender bekannt. Deshalb wird er auch gerne von Sportlern als Zuckerersatz verwendet. Des Weiteren enthält Honig ca. 17% Wasser und 3% Mineralstoffe, Proteine, Vitamine, Aminosäuren, Enzyme, Pollen, sowie natürliche Farb- und Aromastoffe.

Warum Honig kaufen?
Einfach gesagt: Honig ist lecker und gesund. Es ist also nicht nur der Geschmack, der ihn so beliebt macht, sondern auch seine gesunden Inhaltsstoffe. Übrigens: Selbst Deine Zähne profitieren von der süßen Leckerei! Der hohe Gehalt an Einfachzucker anstelle von Mehrfachzucker (wie z.B. in Bonbons) wirkt sich positiv auf Deine Zähne aus. Auch die bakterizide Wirkung hat zur Folge, dass sich weniger Bakterien ausbreiten. Kalzium und Phosphor im Honig sorgen sogar für den gesunden Erhalt Deiner Knochen und Zähne. Außer dass Du Dir selbst etwas Gutes tust, leistest Du auch einen wertvollen Beitrag für die Umwelt. Mehr als 80% unserer 2000-3000 Nutzpflanzen in Deutschland sind von der Bestäubung der Bienen abhängig und mit Deinem Kauf unterstützt Du den Erhalt unserer Pflanzen-, Arten- und Nahrungsvielfalt.
 


Warum Honig vom Imker?
Die Imker in Deutschland decken gerade mal 20% unseres Honigbedarfs. Die restlichen 80% unseres Honigkonsums stammen aus Importen. Honig aus dem Supermarkt ist ein Massenprodukt und besteht häufig aus Mischungen von Honigen aus Nicht-EU-Ländern. Die meisten dieser Mischungen enthalten Honig aus Südamerika, wo Gentechnik-Pflanzen im großen Stil angebaut werden, deren Pollen dann in den Honig geraten. Neben der Umweltbelastung durch die langen Transportwege können so auch Bienenkrankheiten nach Deutschland eingeschleppt werden. Es ist daher immer ratsam, Honig vom Imker zu kaufen. Die Gesetzgebung in Deutschland verpflichtet sogar dazu, die Herkunft auf der Verpackung zu kennzeichnen. Achte also immer auf eine Herkunft aus Deutschland.

Honig - mehr als nur ein Brotaufstrich!
Honig ist nicht nur eine süße Leckerei, denn dank seiner vielen wertvollen Inhaltsstoffe und antibiotischen Wirkstoffe, ist er auch noch ein sehr beliebtes Haus- und Heilmittel. Ob zum Kochen oder Backen, bei Erkältungen, Entzündungen oder Verbrennungen, Honig ist ein echter Allrounder - nicht umsonst ist er so beliebt.


Honig während Diäten
Ja es gibt sie, die "Honig-Diät". Der Honig wird dabei ganz einfach als Zuckerersatz genutzt, denn im Vergleich zu Zucker hat Honig weniger Kalorien und erzeugt auch noch ein stärkeres Sättigungsgefühl. Zudem ist Honig wesentlich gesünder, somit ist auch gleich etwas für die Gesundheit getan. Honig als Zuckerersatz lässt sich übrigens auch wunderbar mit vielen anderen Diäten kombinieren.

Honig für Sportler
Honig ist ein süßer Energiekick für alle Sportler. Durch seinen Mix aus schnell und langsam verwertbaren Zuckerarten, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, unterstützt er optimal bei jedem Training. Honig ist eine der effektivsten Kohlenhydrat-Quellen und führt zu einer Steigerung der Ausdauer. Anstatt zu einem Gel oder Powerriegel
 kann man auch einfach zu einem Löffel Honig greifen. Sieh selbst, was unsere Kooperationspartnerin Clarissa dazu sagt.


Honig während der Schwangerschaft
In der Schwangerschaft kann Honig bedenkenlos verzehrt werden, allerdings sollte man ihn in Maßen genießen. Das gleiche gilt auch für die Stillzeit. Lediglich für Kleinkinder unter einem Jahr ist Honig nicht geeignet, da der Darm von Säuglingen eventuell vorkommende Bakterien nicht abtöten kann. Bei Honig vom Imker kommen diese Bakterien zwar normalerweise nicht vor, dennoch wird dies als reine Vorsichtsmaßnahme empfohlen.

Honig anstelle teurer Beauty-Produkte
Viele Beauty-Produkte sind nicht nur überteuert, oftmals treten die positiven Versprechen aus der Werbung erst gar nicht ein - auch wenn suggeriert wird, dass der Honig in der Haarmaske Deine Haare pflegt. Viel effektiver sind selbstgemachte Masken für Haare und Gesicht aus wertvollem, echtem Honig. Auch spröde Lippen lassen sich mit einem Klecks Honig im Handumdrehen behandeln. Diese Anwendung hilft nicht nur, sie schmeckt auch noch lecker.


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